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Fünf-Tages Fahrt nach Hainfeld 2017

1.Tag. Anfahrt mit dem Bike nach Hainfeld

Bei herrlichem Sonnenschein starteten wir um 8 Uhr vom Parkplatz Real. Über Radwege fuhren wir über Limbach, Beeden, Contwig, Dellfeld nach Rieschbach, wo wir unsere erste Rast einlegten. Bisher war alles eben.B 1

Über Waldfischbach und den kilometerlangen Anstieg nach Heltersberg erreichten wir Johanniskreuz, wo unsere nächste Rast eingelegt wurde. Den höchsten Punkt hatten wir nun erreicht und eine kleine Pause tat den Beinen gut.B 2 Durch das Elmsteiner Tal mit einer 16 km langen rasanten Abfahrt erreichten wir Frankeneck bei Elmstein. Nun war es nur noch ein Katzensprung über Lambrecht nach Neustadt. Mit Karl-Heinz, der mit dem Zug angereist war trafen wir uns um 15 Uhr am Bahnhof. Nach genau 100 Kilometern und pünktlich fast auf die Minute waren wir vor Ort. Die Gruppe der Wanderfahrer, Uwe, Günter, Walter, Heinrich, Winfried, Peter, Karl-Heinz, Helmut, Herbert und Dieter waren nun komplett. In Maikammer legten wir noch einen kurzen Zwischenstopp ein.B 3

Pünktlich um 17 Uhr, wie geplant, erreichten wir erschöpft unsere Bleibe für die nächsten fünf Tage im Weingut Weisbrod. Begrüßt wurden wir standesgemäß von Frau Weißbrod mit Schmalzbrot und Weinschorle. Frau Weißbrod führt mit ihren 86 Jahren immer noch resolut das Regiment im Weingut. Dies schreibt sie der vielen Arbeit in ihren Wingerten zu.B 5

  1. Tag: Fahrt nach Bad Dürkheim

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Nach dem reichhaltigen Frühstück brachen wir um 10 Uhr zu unserer ersten Ausfahrt auf. Die alte Weinstraße führte uns über Roth, Edenkoben, Diedesheim und Maikammer in die Altstadt von Neustadt a.d. Weinstraße. Nach einem kurzen Umtrunk machten wir uns auf den Weg, über Deidesheim mit seinem herrlichen Flair, nach Bad Dürkheim. Wie herrlich war nun eine gelungene Abkühlung bei der Eisdiele Cortina.B 7 Wir durchfuhren den Kurpark bis zur Saline.        

Noch einmal fuhren wir entgegen der Richtung um das Riesenfaß zu sehen.B 8 Den Rückweg nach Hainfeld wollten wir nicht mehr über Neustadt fahren, da in der Innenstadt sehr viel Verkehr herrschte. Also fuhren wir Richtung Friedelsheim. Unterhalb der B 271 in Richtung Meckenheim. Plötzlich machen die führenden Fahrer plötzlich eine 90° Wendung und schwups befanden wir uns wieder in Neustadt. Eine wirre Fahrt.B 9 Unser Ziel war es jetzt nur noch nachhause zu fahren. Schlapp und müde in Hainfeld angekommen zeigte der Tachometer 70 Kilometer.B 10

Zum Abendessen wollten wir nicht mehr in Hainfeld essen. In dem Lokal in dem wir am Vorabend essen waren, ging es zu wie auf einer Autobahnraststätte. Also befragten wir Frau Weißbrod. Sie hatte einen Geheimtipp für uns parat.

Der Marienhof in Hefersweiler, knapp 2 Kilometer entfernt und durch die Weinberge leicht zu erreichen. Essen im Weinberg und dann noch so lecker, ließ uns den anstrengenden Tag vergessen.B 11

Auf dem Rückweg gab es als Sahnehäubchen noch einen tollen Sonnenuntergang zu sehen.B 12

 

 

3.Tag: Fahrt nach Speyer

Wir waren darüber informiert, dass die Temperaturen an diesem Tag über 30 Grad klettern können. Deshalb wählten wir die Fahrt nach Speyer aus. Der Radweg führte viel durch den Wald, so dass wir ein bisschen vor der Sonne geschützt waren. Der Dom war schnell gefunden.B 13 Es war Mittagszeit. Wir hatten Hunger und wollten uns etwas besorgen. Jedoch die Metzgerei, die wir bereits 2008 besucht hatten war nicht mehr vorhanden. Also suchten wir eine halbe Stunde in der Speyerer Altstadt, bis wir ein geeignetes Geschäft fanden.B 14 Am Rhein gleich hinter dem Dom machten wir dann unseren wohlverdiente Rast.B 15 Nach dem Besuch eines Biergartens direkt am Rhein, nahmen wir wieder die gleiche Route für den Rückweg. Zum Schluss hatten wir 70 Kilometer auf dem Tacho. Nach einer ausgiebigen Dusche besuchten wir die Gaststätte direkt gegenüber unserer Bleibe. Wenn wir nicht vorbestellt hätten, wären wir hungrig ins Bett gegangen. Wir konnten es fast nicht glauben, dass an einem Mittwochnachmittag die Hütte so ausgebucht war. Wir reservierten daher schon für die nächsten 2 Tage einen Tisch.

  1. Tag: Fahrt nach Linkenheim

Es war Fronleichnam, also ein Feiertag. Badenia Linkenheim hatte eine RadTourenFahrt ausgerichtet, die wir besuchen wollten. Über Lustadt und Germersheim überquerten wir die Rheinbrücke um nach Baden-Würtemberg zu gelangen. Nach 20 Kilometern durch die wunderschönen schattigen Rheinauen erreichten wir dann Linkenheim.B 16 Es war dort jede Menge Treiben, da auch zeitgleich verschiedene Radrennen auf ihrer eigenen Rennbahn stattfanden.B 17 Für den Rückweg hatten wir eine Fähre ausgesucht, die in drei Kilometer Entfernung von Linkenheim den Rhein überquerte.B 18 Uns fiel gleich ein Warnschild auf, das wir auch sogleich befolgten. Für unsere Rennfahrer wäre es wahrlich als purer Hohn vorgekommen.B 19

Über Freimersheim, Kuhardt, Rülzheim, Bellheim, Offenbach und Essingen kehrten wir am Nachmittag wieder nach Hainfeld zurück. Alles in allem eine schöne 85 Km Tour bei herrlichem Sonnenschein.

  1. Tag: Fahrt in den Bienwald

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An diesem Tag starteten wir früher als gewohnt, weil wir schon wussten, dass es mindestens 110 Kilometer werden würden, falls wir uns nicht verfahren. Zuerst fuhren wir über Offenbach und Herxheim nach Kandel. Dort machten wir Station um uns zu verpflegen. Wir wollten in der Nähe von Minfeld unser 2. Frühstück einnehmen. Wir kannten noch von 2008 einen schönen Grillplatz.B 21 Aber solange wir auch rund fuhren, fanden wir ihn nicht. Ein Mann, ich verrate nicht, wer es war, war so erschöpft, dass er gleich zweimal übers Fahrrad abstieg. Zum Ausruhen mussten wir direkt an der Grenze zu Frankreich uns halt mit einer Sitzgruppe begnügen. Herbert war es direkt aufgefallen, dass man am nahen Bach, der mitten durch Minfeld führte von Deutschland aus nach Frankreich pinkeln konnte. Nach der Erholungspause fuhren wir nun weiter über Stein nach Scheibenhard. Eine Umleitung zwang uns dort umzukehren und 2 Kilometer zurückzufahren. Schließlich fanden wir doch durch Waldwege unser Mittagsziel, den Waldgasthof Bienwaldmühle. Wir mussten kurz warten bis wir Platz bekamen. Dieser Gasthof ist ein Insidertip und dadurch auch den vielen Radfahrern bekannt, die vor uns da waren.B 23 Nach einer kurzen Erfrischung machten wir uns weiter auf den Weg, vorbei am „weißen Kreuz“ nach Kandel.B 22 Erneut wurden wir durch eine weitreichende Umleitung zur Richtungsänderung gezwungen. Oder doch nicht? Helmut und Heinrich sahen sich die Baustelle an. Sie war überschaubar. Man konnte sie mit dem Rad durchfahren. Alle Versuche die Kameraden mit dem Handy zu stoppen schlugen fehl. Der eine hatte eine neue Nummer, der andere hatte sein Handy zuhause liegen lassen, der dritte meldete sich partout nicht. Also was tun? Helmut und Heinrich fuhren durch die Baustelle und waren so schneller vor den Kameraden in Kandel. Nach einer viertel Stunde des Wartens entschlossen sie sich alleine zurückzufahren. Zuhause um 17 Uhr und mit 109 Kilometern auf dem Tacho, mussten sie noch über eine Stunde warten bis der Rest der Truppe ankam. Sie hatten 124 Kilometer auf dem Tacho.B 24 Abends tauschte man noch aus, was vielleicht schiefgelaufen sein könnte. Wichtig war, dass wir wieder vereint waren. Am nächsten Morgen war der Tag der Abreise.B 25 Nach dem Frühstück wollte Uwe direkt schon losfahren. Er hatte sich entschlossen mit dem Fahrrad nach hause zu fahren. Die anderen zogen es vor, lieber mit dem Zug bis Homburg zu fahren. Auf der Rückfahrt von Homburg nach Bexbach holte uns Uwe schon wieder ein. So fuhren wir wieder zusammen in Bexbach ein. RT38Also bis zum nächsten Jahr !